Wie Sie mit Strategie neue Mandanten akquirieren

Eine Kanzlei lebt von einem stetigen Fluss an neuen Mandanten. Grund genug, weshalb der Fokus auf die kontinuierliche Mandantenakquise für viele Kanzleien ein zentraler Bestandteil ihres Alltags ist. Doch bevor neue Mandate an Land gezogen werden können, ist es wichtig, dass die Kanzlei überhaupt von potenziellen Mandanten wahrgenommen wird. Das bedeutet, dass die Kanzlei Maßnahmen ergreifen muss, die es ihr ermöglichen, eine sichtbare Präsenz aufzubauen – online, offline oder eine Kombination beider Modelle – und sich dadurch von ihren Wettbewerbern positiv abheben. So kann es juristischen Ratsuchenden schnell ermöglicht werden, den für sie passenden Anwalt für ihr spezifisches Problem zu finden.

Strategien zur Mandatsakquise 

Die Möglichkeiten, um als Anwalt neue Mandanten für die eigene Kanzlei zu gewinnen, sind vielfältig. Nicht selten wird dabei auf eine Kombination von Offline- und Online-Marketingmaßnahmen zurückgegriffen, um die Werbeeffekte zu maximieren. Das können beispielsweise Sponsoring-Verträge, Fachvorträge oder klassische Werbeanzeigen in Printmedien im Bereich des Offline-Marketings sein, um das Potenzial für die Mandantenakquise vollends auszuschöpfen.

Online-Marketing als Mandantenquelle

Für die Online-Werbung bedienen sich Kanzleien häufig, neben der eigenen Kanzleiwebseite, weit verbreiteten Mitteln wie Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA). Aber auch die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Auch Artikelbeiträge in reichweitenstarken Online-Medien (bsp. Legal Tribune Online oder Nachrichtenmagazine wie SPIEGEL, Focus oder WELT) sind eine denkbare Form der Kanzleiwerbung und können zur Mandantenakquise genutzt werden, solange die rechtlichen Vorgaben Werbung für Rechtsanwälte angemessen beachtet werden. 

Insbesondere die Vorteile der Mandatsakquise im Internet gegenüber der klassischen Werbung im analogen Bereich liegen auf der Hand: Oftmals wesentlich geringere Kosten, eine bessere Skalierbarkeit der Werbemittel und somit potenziell viel größere Reichweite sowie eine stärkere Datengrundlage, um die Effizienz der einzelnen Maßnahmen gezielt überprüfen und gegebenenfalls anpassen zu können. Wohingegen es bei der Offline-Akquise nur bedingt möglich ist, nachzuvollziehen, ob eine Maßnahme den gewünschten Erfolg bringt, lässt sich dies im digitalen Bereich wesentlich einfacher gestalten.

Onlinemarketing als Multiplikator nutzen

Hinzu kommt, dass vor allem Reichweiteneffekte im Internet eine wesentlich größere Rolle spielen und häufig einfacher mittels unterschiedlicher Multiplikatoren zu erreichen sein. Das kann beispielsweise ein Twitter-Post oder ein YouTube-Video sein, das plötzlich viral geht und somit ganz unerwartet (oder auch erhofft) eine ganze Reihe neuer Mandatsanfragen für eine Rechtsanwalt in die Kanzlei bringt. Dadurch, dass über solche Kanäle sehr schnell sehr viele Menschen erreicht werden können, bei denen es sich mitunter auch um juristisch Ratsuchende handelt, kann diese eine sinnvolle Strategie zur Mandatsakquise darstellen. Solche Ergebnisse sind durch traditionelles Offline-Marketing kaum zu erreichen, insbesondere nicht mit nur einem Bruchteil der dafür nötigen Kosten

Wer profitiert von guter Mandantenakquise?

Gerade für kleinere Kanzleien, alleinstehende Anwälte oder bei einer Kanzleigründung kann sich die Online-Akquise in Form eines guten Kanzleimarketings für neue Mandate also umso mehr bezahlt machen, da sie in der Regel nur ein geringes Marketingbudget erfordert und trotzdem große Erfolge nach sich ziehen kann. Eine ratsuchende potentielle Mandantin findet über eine gut rankende Kanzleiwebseite schneller zum passenden Anwalt, als durch analoges Kanzleimarketing möglich gewesen wäre.

Aber auch größere Kanzleien sollten sich die Möglichkeiten der Mandatsakquise im Internet nicht entgehen lassen. Insbesondere dann nicht, wenn zukünftige Expansionspläne im Raum stehen und vielleicht gänzlich neue Standorte erschlossen werden sollen. In solchen Fällen kann es sich für einen Anwalt lohnen, an den neuen Örtlichkeiten einen verstärkten Fokus im Online-Marketing der Kanzlei zu setzen und dadurch neue Mandanten auf die Kanzlei aufmerksam zu machen. 

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